"Ein Paradies... zum Sterben schön":
Terror. Gewalt. Wahnsinn. Chaos. Ein Urlaubsparadies wird zur Hölle.
Eine tropische Insel fällt nach einem geheimnisvollen Zombie-Ausbruch
ins totale Chaos. Abgeschnitten vom Rest der Welt, bleiben dem Spieler
nur zwei Dinge: Um sein Leben zu kämpfen und einen Fluchtweg von der
Insel zu finden.
Eine tropische Insel fällt nach
einem geheimnisvollen Zombie-Ausbruch ins totale Chaos
In einer offenen Welt auf einer
tropischen Insel geht es für den Spieler gegen Horden unterschiedlicher
Zombies, die er in spannenden und blutigen Missionen rund um das
ehemalige Urlaubsparadies bekämpft. Schusswaffen und Munition sind
Mangelware in der abgeschiedenen Idylle, so dass der Spieler auf jeden
erdenklichen Gegenstand zurückgreifen muss, der sich irgendwie als Waffe
eignet, um sich im Nahkampf gegen die Zombies zu wehren. Diese
behelfsmäßigen Waffen kann er mit Hilfe von Dingen, die er auf seinem
Weg über die Insel findet, zu immer wirkungsvolleren
Zerstörungswerkzeugen umfunktionieren.
Neben knallharter Action bietet Dead
Island aber auch klassische Rollenspielelemente. So kann der Spieler
eine der unterschiedlichen Charakterklassen nach seinen Vorlieben
weiterentwickeln und im Kampf gegen die mutierten Inselbewohner immer
neue Fähigkeiten und Taktiken entwickeln. Im Koop-Modus können bis zu
drei weitere Spieler nahtlos in das Spiel einsteigen und zusammen die
Zombie-Horden dezimieren.
Dem Spieler bleibt nur, um sein
Leben zu kämpfen und einen Fluchtweg von der Insel zu finden
Dead Island verwendet die Chrome
Engine 5, die neueste Version von Techlands gefeierter Spieleengine. Sie
sorgt dafür, dass das tropische Inselparadies und seine tödlichen
Bewohner auch optische Glanzlichter setzen.
„Dead Island funktioniert wie ein
klassisches Rollenspiel. Man versorgt uns mit Aufträgen, belohnt uns für
die erfolgreiche Ausführung mit Geld, Hieb- oder Stichwerkzeug und dann
und wann sogar mit Plänen für reichlich abgefahrene Selbstbauwaffen.
Obendrauf addieren sich Erfahrungspunkte, die sich in Talentpunkten
sammeln, die wir dann in besondere Fähigkeiten investieren. Wollen wir
Schlösserknacken lernen, um die überall rumstehenden abgesperrten Truhen
öffnen zu können? Darin lagern immerhin oft besonders wertvolle Waffen.
Oder wollen wir lieber mehr Schaden zufügen? Oder alternativ vielleicht
doch lieber weniger Aufmerksamkeit bei den Hirnschlürfern hervorrufen? …
Außer im Kampf gegen Horden
unterschiedlicher Zombies ...
Dead Island setzt auf eine hübsche
Gegnermischung. Wir finden den klassischen langsamen Schlurfzombie
genauso wie den superschnellen Sprintzombie. Dann gibt’s noch den
Schlägertypen, langsam, aber ungemein stark und deswegen hoch
gefährlich. Dann und wann treffen wir auch auf eine explodierende
Variante, der man tunlichst nicht zu nah kommen sollte. Oder auf Giftgas
versprühende Untote. Oder auf brennende. Bis auf die besonders starken
Varianten lassen sich die Zombies im Regelfall flott niederstrecken. Ob
nun mit Machete oder Hammer oder selbstgebauter Kettensäge. Man sollte
nur tunlichst darauf achten, sich nicht von einer großen Gruppe
einkesseln zu lassen, denn dann ist man schneller hinüber als man
»Verdammte Axt!« sagen kann. …
Der Entwickler Techland hat nicht nur
unterschiedlichste Zombietypen auf Banoi gepackt, auch in der Optik
gibt’s bei den Untoten eine schöne Vielfalt. Klar, dass man bei den
unzähligen Gehirnfressern irgendwann mal jedes Modell mehrfach gesehen
hat, aber immerhin wird man nicht an jeder Ecke von den immer gleichen
Klongegnern angenagt. Auch bei den friedlichen NPCs wartet das Spiel mit
individuellen und lebensecht entworfenen Gesichtern auf …
... muss sich der Spieler auch in
spannenden und blutigen Missionen beweisen
Dead Island ist hinter seiner
Action-Fassade ein erstaunlich umfangreiches und tiefes Spiel. Auch wenn
man’s natürlich simpel angehen und sich auf die Hauptstory sowie die
Einkaufswaffen von den Händlern beschränken kann. Wer sich allerdings
daran macht, Zeugs für Selbstbau-Waffen zu sammeln und den Zombies auch
mal mit Molotov-Cocktails und anderen Helferlein auf den Pelz rückt,
erlebt eine gehörige spielerische Bandbreite, die über lange Zeit
motiviert.“
„Nach dem Intro und der Wahl eines von
drei Schwierigkeitsgraden dürft ihr euch aus vier Insulanern euren
Protagonisten aussuchen – die drei anderen Charaktere stehen euch auf
Wunsch über Netzwerk oder Internet als menschliche Koop-Partner zur
Seite; KI-gesteuerte Spieler gibt es nicht.
Neben knallharter Action bietet
Dead Island auch klassische Rollenspielelemente
Zur Wahl stehen der ehemalige
Spitzensportler Logan, der schwer mit Edelmetall behängte Hip-Hopper Sam
B, der weibliche Bodyguard Purna und die schlagfertige Rezeptionistin
Xian Mei – alle mit unterschiedlichen Werten in Ausdauer,
Geschwindigkeit und Gesundheit sowie mit jeweils eigenen
Fähigkeitsbäumen. Diese Rollenspielanleihe ermöglicht es euch, euren
auserwählten Überlebenden im Spielverlauf so zu formen, dass er
möglichst gut zu eurem Spielstil passt.
Allzu tief geht das System dann aber
auch wieder nicht, die relevanten Verbesserungen finden hauptsächlich in
den Bereichen Nahkampf, Angriffe mit Wurfgeschossen und
Schusswaffenbeherrschung statt. Dass für solch ein Verbesserungssystem
Erfahrungspunkte, Charakterlevels und Stufenaufstiege obligatorisch
sind, dürfte sich von selbst verstehen –im Spiel werden kritische
Treffer, Knochenbrüche und ähnliche Aktionen mit Punkteinblendungen und
entsprechenden Gutschriften auf eurem Erfahrungspunktekonto belohnt.
Besondere Herausforderungen wie "Trenne 100 Köpfe ab" oder "Töte 50
Feinde mit einem Fahrzeug" laden außerdem dazu ein,
herumzuexperimentieren. …
Bleibt bei all dem Rollenspielgedöns
denn überhaupt Platz für ausreichend Action? Aber ja doch! Zwar solltet
ihr immer auf Quests und Sammelkram achten, im Grunde ist Dead Island
aber ein einziges – entschuldigt bitte die "erwachsene" Wortwahl –
Schlachtfest. Die meiste Zeit verbringt ihr darin mit Tritten und
Nahkampfangriffen; Munition für Pistolen, Schrotflinten und Ähnliches
ist vor allem in den ersten Spielstunden notorisch knapp, weswegen
Schießereien die Ausnahme sind. Praktischerweise kann jedes Teil, das
ihr als Waffe einsetzt, auch geworfen werden, was bei Messern und Beilen
sicherlich sinnvoller ist als bei Paddeln oder Besenstielen. Einmal
geworfene Gegenstände sammelt ihr entweder nach dem Gefecht wieder ein
oder zieht sie bei Bedarf kurzerhand aus vorher damit getroffenen
Gegnern – ganz unabhängig davon, ob jene tot tot oder noch lebendig tot
sind.“
Features:
- Knallharter Nahkampf: Fokus auf
Nahkampf mit zahllosen Waffen; Paddel, Eisenrohre oder Feueräxte -
zum Überleben ist jedes Mittel recht
- Einzigartiges Setting: Weiße
Strände, traumhafte Pool-Landschaften und ein 5-Sterne-Hottel in
mitten von Palmen stehen im Gegensatz zum Zombie-Terror
- 4-Spieler-Koop-Modus: Gemeinsam
mit bis zu 3 Freunden im nahtlosen "drop in, drop out" Koop-Modus
spielen
- Sammeln & Basteln: Waffen und
Gegenstände finden, miteinander kombinieren