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Seit er auf der Flucht aus Nordkorea
Mutter und kleinen Bruder zurücklassen musste, ist Kim Hyeok auf gewisse
Weise ein gebrochener Mann. Das allerdings hinderte ihn nicht, Anführer
eines mächtigen Gangstersyndikates zu werden. Besser gesagt: Gewesen zu
sein. Unlängst nämlich hat ihn die Natter, die er an seiner Brust
nährte, übers Ohr gehauen, beerbt und im Thai-Knast zurück gelassen.
Während Kim Hyeok hinter Gittern sitzt, macht sein vermisster Bruder
Karriere bei der Polizei. So sind nach Kims Entlassung gleich zwei
Aussprachen fällig. |